An den 13 Baumartenstationen werden die wichtigsten Arten vorgestellt, die entlang des Pfades vorkommen.
Eine Station besteht jeweils aus zwei Trägersäulen mit Dach. Die Dachform ist dem Habitus der Baumarten nachempfunden. Bei den Laubbäumen ist es ein gewölbtes, bei den Nadelbäumen ein spitzes Dach.
Die Station befindet sich immer nahe bei einem besonders schönen Exemplar der entsprechenden Baumart. Unter dem Dach sind ein Brett und eine Stammscheibe dieser Holzart montiert. An sechs fünfseitigen Drehelementen können durch richtiges Einstellen, Namen und Bilder über Aussehen und Verwendung zusammengesetzt werden. Dadurch sind die notwendigen Informationen in eine Art Puzzle-Spiel "verpackt".

Bei der ersten Station ist zusätzlich eine "Gebrauchsanweisung" angebracht (Baum und Holz erkennen und benennen). Sie soll den Einstieg in das vielleicht kompliziert anmutende Spielangebot erleichtern und Interesse wecken, die einmal herausgefundenen Regeln bei den anderen Stationen erneut zu testen.

Baum und Holz erkennen und benennen

Jede dieser Stationen stellt eine Baumart vor. Gleich daneben steht ein prächtiges Exemplar. Haben Sie es schon entdeckt? Wie heißt dieser Baum?
Stellen Sie die Drehelemente so ein, dass immer ähnliche Felder in einer Reihe stehen! Dadurch können Sie den Namen herausfinden und noch vieles mehr über die Baumart erfahren.

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Station: Bergahorn

Der Berg-Ahorn ist vor allem im Bergmischwald zu Hause. Er wird auch oft als Straßenbaum angepflanzt. Unter den drei, bei uns vorkommenden Ahornarten (Spitz-, Feld-, Berg-Ahorn) ist er der mächtigste, denn er kann bis zu 40 m hoch werden. Der Berg-Ahorn verträgt ziemlich viel Schatten und bevorzugt nährstoffreiche, lockere Böden mit reichlich Wasserversorgung.

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Station: Douglasie

Die Douglasie stammt aus Nordamerika. Sie wurde im 19. Jh. vom schottischen Naturforscher D. Douglas nach Europa gebracht. Wegen ihrer großen Wuchsleistung und guten Holzeigenschaften ist sie auch bei uns eine forstlich interessante Baumart. In ihrer Heimat ist die Douglasie auf ihre dicke Borke angewiesen. Die dort häufig auftretenden Waldbrände können ihr dadurch wenig anhaben.

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Station: Esche

Die Esche liebt feuchte, nährstoffreiche Standorte und wächst deshalb bevorzugt in den flussbegleitenden Auwäldern (Wasseresche). Sie gedeiht aber auch auf trockenen Kalkböden (Kalkesche). Da die Esche frostempfindlich ist, treibt sie ihre Blätter später aus als die meisten unserer Laubbaumarten.

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Station: Hainbuche

Die Hain- oder Weißbuche ist nur dem Namen nach mit der Rot-Buche verwandt. Botanisch gehört sie zur Familie der Birkengewächse. Die Hainbuche wächst vergleichsweise langsam und erreicht nur mittlere Höhen. Da sie relativ wenig Licht benötigt, steht sie oft im Schatten anderer Baumarten (z. B. Eiche oder Esche). Wegen ihres hohen Ausschlagsvermögens nutzt man die Hainbuche gerne als Heckengehölz.

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Station: Japanische Lärche

Die Europäische Lärche ist ein Gebirgsbaum, wird aber schon lange auch in Tieflagen gepflanzt. Im Freisinger Forst findet man noch eine andere, sehr ähnliche, Lärchenart: die Japan-Lärche. Sie kam vor etwa 100 Jahren zu uns, wird aber heute kaum mehr angebaut. Als einziger Nadelbaum verliert die Lärche ihre Nadeln im Herbst.

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Station: Rot-Buche

Ohne die Einwirkung des Menschen wäre Deutschland wohl hauptsächlich mit Buchenwäldern bedeckt. Im geschlossenen Bestand lässt die Rot-Buche durch ihr schirmendes Blätterdach nur wenig Licht auf den Waldboden.

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